Am Freitagmorgen war es soweit, unser Wochendausflug zum 9-Ball-GPP in Berlin konnte starten. Mit von der Partie waren Thomas Andries, Andreas Bachtler, Andreas Daniel und Bernd Rocker.
Adi – unser Pilot – sammelte erst Andreas Bachtler, dann Bernd am Bahnhof in Neustadt und dann noch Andreas Daniel ein. Endlich waren alle an Bord, das Gepäck verstaut und nachdem die „Quatschtante“ programiert war ging es auf die A65 und Adi lies den Pferden freien Lauf. Leider nicht sehr lange, denn es war Freitag und jede Menge Verkehr und Baustellen, was jedoch auf die Stimmung im Auto keine Auswirkungen hatte.
Nach einiger Fahrzeit stand unsere erste Pause an. Von dem Goldenen M angelockt, brachte Adi unser Pferd auf dem Parklatz zum stehen. Und es gab die erste Überraschung. Im Mc Donalds war die Kaffeemaschine defekt (läuft). Glücklicherweise gab es nebenan einen Truckstop. Der Kaffee war gesichert und bezahlbar. Ein Riesenpott Kaffee für einen Euro. Klasse (anwesend).
Dann ging es weiter mal mehr mal weniger schnell. Nach etwa 7 Stunden Fahrt kündigte sich so langsam aber sicher unser Ziel an. Die ersten Autos mit Berliner Kennzeichen, der Verkehr wurde dichter und dann endlich das Ortsschild „BERLIN“.
Trotz „Quatschtante“ haben wir das Hotel knapp verfehlt was aber daran lag, dass die Sicht zur rechten Seite stark eingeschränkt war (schwert). Wie dem auch sei, nach einer Wende hatten wir das Hotel erreicht und dann kam der nächste Hammer. Adi hatte ein 4 Sterne Hotel gebucht. Kurz gesagt: Das Hotel trägt die 4 Sterne zurecht.
Nachdem alles ausgepackt und jeder umgezogen war, fuhren wir zusammen in das Spiellokal in einer ehemaligen Brauerei. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, denn wenn man die Bilder auf der Internetseite gesehen hat sind die Erwartungen doch etwas höher. Dagegen waren Tische und Kugeln von höchster Qualität und in einem Topzustand.
Mit der Zeit machte sich ein Hungergefühl (beim einen mehr, beim anderen weniger) breit. Und so beschlossen wir ins Hotel zu fahren und dann mit der S-Bahn das Städle zu erkunden.
Hier schlug dann die große Stunde von Andreas „The Navigator“ Bachtler. Mit traumwandlerischer Sicherheit führte er uns durch Berlin, als ob er noch nie etwas anderes gemacht hätte. Respekt! Als wir uns bei Dante am Hackescher Markt gestärkt hatten, stand noch ein Besuch des Sony Center auf Programm (sehenswert).

Nach einem ausgiebigen Frühstück und kurzer Fahrt ins Spiellokal „Pool&Cigars“ begannen dann alle mit dem Einspielen auf den Tischen.
Adi und Andreas Bachtler waren in der 10:00 Uhr-Gruppe gemeldet.
Andreas erwischte mit John Blacklaw ein echtes Hammerlos. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Andreas konnte den Mann aus Pfullingen mit 6:3 auf die Verliererseite schicken (läuft). Dann gab es richtig auf die Ohren. Gegen Markus Westen gab es nicht viel zu holen. Markus spielte stark, wenn auch manchmal glücklich und am Ende hieß es 1:6 aus der Sicht von Andreas. In der dritten Partie musste Andy gegen Adi ran; 6:4 für Andreas und für Adi war das Turnier beendet. Das nächste Match hieß dann Bachtler – Paulin 6:4 und damit war Andreas für die Finalrunde qualifiziert.
Adi war auch wenig begeistert von seiner Auslosung gegen Günther Geisen. Günther konnte das Match für sich mit 6:3 entscheiden. Auf derVerliererseite konnte Adi die nächste Partie gegen Hager mit 6:4 gewinnen. Wie schon erwähnt kam es dann zum Spiel gegen Andreas, das mit 4:6 verloren ging.

Inzwischen wurde die 12:30 Uhr Gruppe ausgelost und begonnen.
Die erste Partie von Andreas Daniel hieß Daniel – Wurst, die Andreas mit 6:3 gewinnen konnte. In der zweiten Runde kam Andreas gegen seinen Namensvetter Andreas Roschkowski. Auch hier konnte sich der Favorit nicht durchsetzen. Andy gewinnt gegen den Bundesligisten mit 6:3. In seiner dritten Partie ging es gegen Musman. Auch hier behielt Andreas die Oberhand und war nach dem 6:3 Sieg über die Gewinnerseite für die Finalrunde qualifiziert.
Bei mir lief es leider gar nicht gut. Im ersten Spiel gab es nur wenige Chancen und die habe ich nicht genutzt. Die Quittung war ein 0:6 gegen Maxeiner. In der Zweiten Begegnung hatte ich durchaus meine Möglichkeiten und muss das Spiel gewinnen. Aber irgendwie habe ich es nicht auf die Reihe gebracht und so musste ich die Partie mit 3:6 an Wimmer abgeben und der Spaß war vorbei.
Gegen Abend verließen wir das Spiellokal in Richtung Hotel.Frisch geduscht ging es dann wieder ins nächtliche Berlin. Am Hackescher Markt angekommen führte uns der Weg ins Irish-Pup. Ein klasse Laden, tolle Stimmung und Live Musik (läuft). Nach einigen Kilometern mit S-Bahn und U-Bahn ging es wieder ins Hotel, denn um 10:00 Uhr begann die Finalrunde.
Im „Pool&Cigars“ angekommen spielten sich Andy und Andy ein.
Die Auslosung ergab folgende Partien
Bachtler – Bartsch
Daniel – Beering
Leider gingen beide Spiele verloren. Andreas Bachtler verlor 2:9 und Andreas Daniel 5:9.
Mit dem Erreichen der Finalrunde wird es Andreas Daniel vom Punktestand voraussichtlich genügen und Platz 8 in der Gesamtrangliste erreichen und somit für die Deutsche Meisterschaft im 9-Ball qualifiziert ist.
Abschließend lässt sich sagen. Weltklasse-Tour, Wahnsinns-Stadt und tolle Leute. Alles in allem eine Super Sache mit Super Leuten. Zur Nachahmung empfohlen!!!

German Grand Prix Berlin 2007