Ausflug nach Berlin die Zweite
Vom 04. bis 06. April 2008 war es wieder so weit, der dritte German Grand Prix in Berlin stand an. Für die Lambrechter Truppe (Thomas Andries, Andreas Daniel, Andreas Bachtler und Bernd Rocker) ist es bereits die zweite Teilnahme.

Zudem waren als Verstärkung Marco Schanz und seine Feundin Stefanie mit von der Partie.
Gegen halb neun am Freitag Morgen waren wir vom Neustadter Hauptbahnhof mit zwei Autos gestartet. Ohne besondere Vorkomnisse ereichten wir gegen halb vier unser Ziel.

– BERLIN- Da waren wir wieder.

Adi konnte wie im letzten Jahr das gleiche Hotel buchen also wußten wir was auf uns zu kam. Ein klasse vier Sterne Hotel das man wirklich weiter empfehlen kann. Die Zimmer sind geräumig, das Frühstück bietet reichlig Auswahl, die Lage ist gut (10 min zur Straba) und bezahlbar ist das ganze auch noch.

Nachdem wir uns in die Reihe gebracht hatten übernahm Andy- The Navigator- Bachtler wie im letzten Jahr das Ruder und führte uns zielsicher zum Hakescher Markt. Da das „Dante“ inzwischen zu einer Diskothek umgebaut worden war gab es keine Möglichkeit hier zu essen wie wir es im vergangen Jahr konnten. Also ging die Suche los. Auch hier schlug die Stunde unseres Navigators. Ohne größeren Zeitverlust erreichten wir, am Potsdamer Platz, das beeindruckende -Sony Center-. Langsam aber sicher machte sich doch das Knurren in den Mägen bemerkbar. Das Brauhaus sollte uns am ersten Abend zusagen, gab es doch das eine oder andere verlockende Angebot. So war es das wir geschlossen im Brauhaus einliefen und oh Wunder auch einen Tisch für uns bekammen. Nach der Stärkung trieb es uns wieder zurück an den Hakescher Markt. Dort versuchten wir unser Glück einen Platz im Irish Pub zu bekommen.

Angesichts der vielen Engländer und Iren deren Alkohollevel enorm hoch war entlschossen wir uns das Lokal nicht zu betreten. So kam es das wir im „Rocco“ einen großen Tisch bekamen. Dort blieben wir dann auch, denn die Stimmung war gut und die Nacht noch jung.

Zur späten Stunde verliesen wir das Lokal und holten uns Freikarten für eine Disko ab. Soviel sei gesagt, in Berlin gibt es Dinge die glaubt man nicht bevor man es selber sieht. So auch hier. In meinen Augen war das keine Disko sondern ein Verlies der übelsten Sorte. Selbst König Richard von England hatte es auf dem Trifels mit Sicherheit bequemer als wir. Musik ist Geschmacksache -das ist so- Was dem einen gefällt kann der andere nicht hören. Nach zwei Bier verliesen wir diesen Ort (Ich will da nie wieder hin) und machten uns auf den Heimweg.

Am Samstag ging dann unser Aufenthalt in die heise Phase über. Adi und Andy B spielten in der 10:00 uhr Gruppe. Adi der sich am Freitag Abend wohl eine Erkältung eingefangen hat verabschiedete sich nach zwei Spielen aus demTurnier. Andy B dagegen konnte sich für die Endrunde am Sonntag qualifizieren.

Um 12:00 startete die nächste Gruppe mit Andy D, Bernd Rocker sowie Marco Schanz.

Ich erwischte der ersten Runde ein Freilos. In meiner ersten Begenung traf ich auf einen der jungen Polen. Nach einer 3:0 Führung für mich konnte mein Gegner aufschliesen und sogar einen Vorsprung heraus spielen. Diesen Vorsprung konnte ich noch wettmachen jedoch gelang meinem Gegner dann drei an-aus Spiele in Folge. Somit fand ich mich dann auf der Verliererseite wieder wo ich dann meine nächste Partie mit 6: 3 gewinnen konnte. Im nachsten Match traf ich dann auf Michael Peer der beim BC Stuttgart spielt. Der Stuttgarter gab mir die eine oder andere Möglichkeit ein Spiel zu gewinnen aber mehr ließ er nicht zu. Michael sorgte dafür das, das Turnier für mich beendet war. Marco erspielte sich die Chance auf die Endrunde am Sonntag. Leider verlor Marco das entscheidende Match und musst ebenfalls die Segel streichen. Andy D hingegen konnte sich für Sonntag Qualifizieren

Nachdem wir wieder im Hotel angekommen waren stellte sich die Frage nach dem Essen. Vorallem was und wo. Eigentlich war die Entscheidung schon am Freitag gefallen. Den gegenüber vom Brauhaus, das wir am Freitag besucht hatten, gab es ein

Australisches Resturant. Keiner von uns hatte bis zu diesem Zeitpunkt irgend etwas mit der Australischen Küche zu tun. Also auf ins Sony-Center. Bei Nacht ist das Ding der Wahnsinn:

Im Restaurant angekommen war erst mal warten angesagt. Nach etwa zehn Minuten begrüßte uns dann ein Kellner des Hauses und führte uns an den Tisch. Andy B und ich bestellten einen Salat mit Kängaruhstreifen,Andy D einen riesen Burger ja und Adi trieb es auf die Spitze. Australischer Hase mit Kängaruhfilet und ……………. Krokodil- ja richtig gelesen Krokodil.

Um es kurz zu machen das Essen war ein echter Knaller. Super geschmack alles leer gemacht leider auch den Geldbeutel. Aber das war die Sache wert.

Der Sonntagmorgen verlief etwas hecktisch irgenwie hatte mein Gehör ein Problem mit dem Wecker. Trotzdem kamen beide Andys pünktlich ins Pool&Cigars. Adi und ich folgten etwas später.

Andy D erwischte mit Radoslaw Babica ein echtes Hammerlos. Beim Spielstand von 2:2 spielte Fortuna dem Polen mehrmals in die Karten. Danach zeigte er aber auch das er Billard spielen kann. Andy kam eigenlich nur noch sporadisch an den Tisch und konnte so auch keine Akzente mehr setzen. Letzendlich war hier für den Lambrechter das Turnier zu Ende.

Unser zweites Eisen im Feuer,Andy B, hatte ebenso wenig Losglück. Mit Markus Westen(BSG Osnabrück 1.Bl.) bekam auch er einen Kracher an den Tisch. Ihm erging es ähnlich wie seinem Mannschaftskameraden und musste auch in der ersten Runde die Segel streichen. Somit war der GPP 2008 für uns Geschichte.

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder viel Spass und jede Menge Unterhaltung.

Berlin ist einfach eine Reise wert.

German Grand Prix Berlin 2008